Babyzimmer Must-Haves: Windeleimer

Man mag es kaum glauben, aber der Windeleimer gehört zu den wichtigsten Utensilien in einem jeden Babyzimmer. In den ersten Wochen nach der Geburt hält sich die Geruchsentwicklung beim Wickeln noch in Grenzen, aber spätestens wenn Beikost gefüttert wird, liefern die Kleinen echte Stinkbomben ab, die man nicht ungeschützt in einem einfachen Mülleimer aufbewahren möchte. Erst recht nicht im Sommer. Damit Sie und Ihr Besuch auch weiterhin ohne eine Wäscheklammer auf der Nase das Babyzimmer betreten können, sollte ein Windeleimer angeschafft werden, der die Geruchsentwicklung in Grenzen hält und für eine hygienische Lagerung der Windeln sorgt.

Ein guter Windeleimer verhindert dicke Luft

Nachfüllkassetten für Windeleimer von Angelcare. (Foto: Angelcare)

Nachfüllkassetten für Windeleimer von Angelcare. (Foto: Angelcare)

Im Gegensatz zu früheren Zeiten bietet der Handel heutzutage eine riesige Auswahl an Windeleimern, die mit Hilfe von Kassetten- Systemen für eine hygienische und vor allem auch geruchsarme Zwischenlagerung der benutzten Windeln sorgen. Die beliebtesten Produkte kommen hier von namhaften Babyzubehör-Herstellern wie zum Beispiel Sangenic, Angelcare, Rotho oder Diaper Champ. In der Anschaffung sind die Eimer meist sehr günstig (zwischen 20 und 50 Euro). In den Starter-Paketen sind meistens auch schon die ersten Kassetten bzw. Beutel enthalten, die für die ersten Wochen ausreichen sollten. Danach muss jedoch nachgekauft werden, was je nach System unterschiedlich hohe Folgekosten verursacht. Bei 4 bis 5 Windeln am Tag können sich die Kosten für die ersten drei Lebensjahre schnell auf bis zu 400 Euro belaufen. Das Geld wird also mit den Nachfüllpacks verdient. Wer bares Geld sparen möchte, kann zu kostengünstigen Nachfüll-Sets von No-Name-Herstellern greifen, die mit den Eimern mehrerer Hersteller kompatibel sind, aber verständlicherweise nicht offiziell unterstützt werden und ein wenig handwerkliches Geschick voraussetzen.

Die meisten Eimer arbeiten nach dem gleichen Prinzip

Die meisten Windeleimer arbeiten nach dem gleichen Prinzip: Die gebrauchten Windeln werden luftdicht in einem Hygienebeutel verschlossen und in einem Vorratsbehälter gelagert, der dann nach einigen Tagen im Hausmüll entleert werden kann. Unterschiede gibt es lediglich bei den Verschlusstechniken der Beutel und bei der Bedienung der Eimer. Sie sollten beim Kauf eines Windeleimers darauf achten, dass er sich möglichst mit einer Hand bedienen lässt. So können Sie mit der anderen Hand das Baby auf dem Wickeltisch sichern. Die meisten Windeleimer-Modelle der namhaften Hersteller erfüllen diese wichtige Voraussetzung. Einige Hersteller wie zum Beispiel Sangenic bieten darüber hinaus für ihre Windeleimer passende Untersetzer an, durch die die Entsorgung neben dem Wickeltisch ohne Bücken möglich ist und zum Kinderspiel wird.

Preisgünstige Alternativen

Wer sich aus irgendwelchen Gründen keinen High-Tech-Windeleimer zulegen möchte, kann auch zu einem einfachen Windeleimer in Kombination mit speziellen Windeltüten greifen, die sich von Hand geruchsdicht verschließen lassen. Die Folgekosten sind zwar geringer, dafür ist der Arbeitsaufwand auch höher. Eine einhändige Bedienung ist meist nicht möglich, da die Windel von Hand in den Beutel gesteckt und mit der anderen Hand verschlossen werden muss.

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