5 Tipps zum Wickeln Ihres Babys

Die Wickelkommode gehört in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt zu den Orten, an denen Sie als frischgebackene Eltern die meiste Zeit verbringen. Nach der Geburt müssen Babys noch zu jeder Mahlzeit und oft auch zwischendurch gewickelt werden. Damit das Wickeln möglichst reibungslos vonstattengeht, sollte man einige Punkte beachten. Es ist wichtig, dass das Wickeln für das Baby möglichst stressfrei verläuft, da das Baby ansonsten schnell anfängt zu schreien, was sowohl für den Nachwuchs als auch für die Eltern sehr anstrengend sein kann.

  • Ordnung ist das halbe Wickeln: Nichts ist wichtiger, als alle für das Wickeln benötigten Utensilien direkt zur Hand zu haben. Wenn der Wickeltisch groß genug ist, sollten alle Utensilien wie Feuchttücher, Trockentücher, Cremes, Salben und Windeln mit einem Handgriff zu erreichen sein, ohne, dass man dafür das Kind loslassen muss. So geht das Wickeln nicht nur schneller, sondern ist auch sicherer. Generell sollen Sie das Kind nie ohne Sicherung durch mindestens eine Hand auf der Wickelkommode liegen lassen, denn sobald die Kinder heftig strampeln oder sich drehen können ist die Gefahr groß, dass sie in einem Moment der Unachtsamkeit plötzlich von der Wickelkommode stürzen und sich ggf. schwer verletzen.
  • Ein warmer Platz zum Wickeln: Babys mögen es gar nicht nackt auf eine kalte Wickelauflage gelegt zu werden. Es wird Ihnen relativ schnell seinen Unmut in Form von Schreien mitteilen. Dieses Problem kann man umgehen, indem das Zimmer, in dem das Baby gewickelt wird, auf 22 bis 24 Grad geheizt wird. Bei dieser Temperatur fühlt sich das Baby wirklich pudelwohl. Da die Wickelkommoden aber zumeist im Babyzimmer stehen und die Babys nicht bei diesen hohen Temperaturen schlafen sollten, gibt es auch die Möglichkeit, eine spezielle Heizlampe bzw. einen Heizstrahler zu installieren. Die Lampen bzw. Strahler sind zu Preisen zwischen 20 und 100 Euro im Handel erhältlich und werden über dem Wickeltisch montiert.
  • Keine Langeweile aufkommen lassen:Das Wickeln kann für Babys schnell langweilig werden und so zu Unruhe und schließlich zum Schreien führen. Man kann jedoch mit ganz einfachen Mitteln für Unterhaltung auf dem Wickeltisch sorgen. Installieren zum Beispiel ein Mobile oder eine Figur direkt über der Wickelkommode, die sich im Blickfeld des Babys hin und her bewegt. Auch können Sie Spielzeug, wie zum Beispiel Rasseln oder Stofftiere an der Wickelkommode platzieren, mit denen sie das Baby beim Wickeln unterhalten können. Eine weitere Möglichkeit ist ein Kassettenrekorder, mit dem sie Kinderlieder abspielen und dazu singen können.
  • Zappelphilippe lieber auf dem Boden wickeln: Babys und Kleinkinder, die beim Wickeln gerne mal Sportübungen machen und wild herumzappeln, sollte man lieber gleich auf dem Boden wickeln. Dazu einfach die Wickelauflage von der Kommode auf den Boden legen und das Kind so wickeln. Dadurch wird die Gefahr gebannt, dass das Baby durch das wilde gestrampel auf den Boden stürzen und sich so ggf. ernste Verletzungen zuziehen kann.
  • Babys nie alleine auf dem Wickeltisch liegen lassen: Unter keinen Umständen sollte man Babys und Kleinkinder alleine auf der Wickelkommode liegen lassen, auch nicht für einen Augenblick. Zu oft sind Unfälle passiert, bei denen sich die Eltern „nur mal kurz“ umgedehnt und den Nachwuchs für wenige Sekunden aus den Augen gelassen haben. Wenn das Telefon oder die Türklingel geht, einfach mal klingeln lassen und erst in Ruhe zu Ende wickeln und das Baby dann mitnehmen. So kann man eine der häufigsten Unfallursachen vermeiden.

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